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Archiv

02.06.2007: LHG im Studierendenparlament und im Fachschaftsrat WiWi vertreten.

Die LHG ist nun seit wenigen Wochen im Studierendenparlament aktiv und wir stellen auch ein Mitglied zum Fachschaftsrat Wiwi. Wir bedanken uns für das entgegengebrachte Vertrauen!

Wir werden uns konstruktiv in die Geschäfte des SPs und der anderen Gremien einbringen und hierbei unserer Verpflichtung nachkommen, das Bestmögliche für die Studierenden herauszuholen.

Natürlich wollen wir mehr, deshalb sind wir stets auf der Suche nach engagierten Neumitgliedern, die bei uns mitmachen möchten.


15.1.2007: LHG tritt zur Wahl des Studierendenparlaments an: "No more radical puppetry!"

Zur Wahl zum Studierendenparlament stellt die Liberale Hochschulgruppe eine Liste mit 4 Kandidaten auf. "Nach der Reaktivierung treten wir nun in die aktive Phase ein. Wir hoffen, dass wir mit dem Antreten zu Wahlen mehr Mitstreiter für unsere reaktivierte Gruppe finden können und in Zukunft mit einer starken Fraktion im SP für die Belange der Studierendenschaft eintreten können", so Oliver Hoehle, stellvertretender Gruppenvorsitzender der Liberalen Hochschulgruppe an der Fernuniversität in Hagen. Die LHG hofft darauf, bei den im März stattfindenden SP-Wahlen erstmals wieder ins SP einziehen zu können. "Wir möchten uns konstruktiv in die Geschäfte des SPs einbringen, und hierbei unserer Verpflichtung nachkommen, die liberalen Studierenden bestmöglich zu vertreten. Weniger die Zahl der Mandate, die wir erringen werden, sondern mehr das Einbringen liberalen Gedankenguts und die Sensibilisierung anderer Fraktionen im SP ist die Aufgabe, der wir uns stellen wollen", so der Gruppenvorsitzende Stirzel. Desweiteren gäbe es die Aufgabe, auch im SP klar Position zu beziehen, gerade auch für die Gruppe der Studierenden, die weniger Interesse an linksradikaler Generalblockade und "Radical Puppetry" haben, sondern deren Interesse darin liegt, das bestmögliche für die Studierenden herauszuholen. Ob es der LHG gelingt, im SP hier eine Umbruchstimmung für einen Paradigmenwechsel zu erzeugen, bleibt ungewiss, langfristig ist es jedoch das Ziel, auf diese Mißstände aufmerksam zu machen und "den Studierenden begreiflich zu machen, für welchen Mist der von ihnen gewählte AStA ihr sauer erspartes verbrennt", so Stirzel weiter. Kandidaten für das SP sind Alexander Stirzel, Oliver Hoehle, Daniel Kaiser und Knut Wuhler. Sie verfügen über Berufserfahrung, langjährige Erfahrung in hochschulpolitischen Fragen, die sie sich in früherer Studienzeit an Präsenzhochschulen erarbeitet haben, und über den Willen, sich konstruktiv und aktiv im Sinne der liberalen Wähler unter der Studierendenschaft einzusetzen.


28.12.2006: Liberale Hochschulgruppe der Fernuniversität Hagen begrüßt die Entscheidung, bis 2009 keine Studienbeiträge zu erheben

Die LHG an der Fernuniversität bekennt sich zum Grundsatz, dass sich Leistung lohnen muss. Die Hochschule erbringt keinerlei Leistung dafür, dass der Student eingeschrieben ist. Daher ist eine leistungsunabhängige Studentensteuer der falsche Weg in eine Finanzierungsreform. Die Fernuniversität Hagen hat bisher im Gegensatz zu Präsenzhochschulen einen sehr viel moderneren, sinnvolleren Ansatz genutzt, die Finanzierung über Beiträge für bereitgestellte Materialien per belegter Semesterwochenstunde. Die Abkehr von der Studentensteuer und die Hinwendung zu einer Finanzierungsmöglichkeit durch Bezahlung dessen, was man auch als Leistungsempfänger tatsächlich erhält, wird deshalb von der LHG begrüßt.

Langfristig erhofft sich die LHG, dass sich dieser Trend in dieser Weise fortsetzt, denn für die Studierenden der Fernuniversität steht fest: Leistung soll sich lohnen. Die Fernuniversität ist mit der flexiblen Studiengestaltung, die sich an die jeweiligen Lebenslagen und -umstände anpasst, und damit Beruf und Studium vereinbar macht, vorbildlich und kann dies als deutliches Alleinstellungsmerkmal gegenüber Mitbewerbern, insbesondere gegenüber Präsenzhochschulen, nutzen.


25.10.2006: Delegierte der Liberalen Hochschulgruppe der Fernuniversität Hagen zu Gast bei der FDP im Landtag: "Keine weiteren Ausreden!"

Am 25. November 2005 besuchten Delegierte der Fernuniversität Hagen die Landtagsfraktion der FDP in Düsseldorf. Gleichzeitig hielten die Liberalen Hochschulgruppen von Nordrhein-Westfalen im Landtag ihre Landesmitgliederversammlung im Rahmen dieses Infotages ab. Besonders interessant war im Rahmen des Infotages auch die Diskussion der Vertreter der Liberalen Hochschulgruppen und der Landesfachausschussmitglieder der FDP gemeinsam mit Dr. Stückradt, Staatssekretär im Innovationsministerium, und dem Generalsekretär der FDP in NRW und Sprecher der FDP-Fraktion im Ausschuss für Innovation, Wissenschaft, Forschung und Technologie, Lindner.

Bei der Diskussionsrunde wurden durchaus auch kontroverse Ansichten diskutiert, aber auch viele Details geklärt. So konnten Lindner und Stückradt klarstellen, dass sehr viele Details aus der neuen Gesetzgebung von aktiven Studierenden aufgegriffen und genutzt werden müssen. Die neue Gesetzgebung ermöglicht eine größere Autonomie und die Verlagerung von Kompetenzen vom Ministerium hin zur Hochschule. Dies macht allerdings auch notwendig, dass sich die Studierenden an den Hochschulen der neuen Situation bewusst sind und durchaus auch gegenüber ihrer Hochschule einzelne Punkte einfordern sollten. So sollten beispielsweise die Studierenden aktiv die Hochschule auffordern, vom Recht auf befristete Anstellung von Dozenten rege Gebrauch zu machen, das mit der Novelle eingerichtet wurde. Hier sehen sich nun auch die Hochschulgruppen vor Ort in der Pflicht, denn wenn die Hochschulen Schritt für Schritt mehr Autonomie erhalten, verschiebt sich auch die Verantwortung. "Das geht nicht, weil es da Vorgaben aus Düsseldorf gibt..." wird eine Ausrede, die in Zukunft immer weniger vorgeschoben werden darf. Die Studierenden sind hier also in der Pflicht, auch muss sich der AStA jeder Hochschule in NRW aktiv mit den neuen Möglichkeiten anfreunden und sie zum Wohle der Studierenden auch nutzen, um eine Qualitätsverbesserung einfordern zu können. "Leistung muss sich lohnen, wir haben allerdings als Studierende nun sehr viel mehr in der Hand und werden in Zukunft von dem Bild wegkommen, aus Sicht der Hochschuldozenten und -verwaltung der entrechtete Goldhamster im Rad zu sein, der eigentlich nur Dreck und Ärger macht, aber am besten die Schnautze halten sollte", so Alexander Stirzel, Vorsitzender der Liberalen Hochschulgruppe an der Fernuniversität Hagen und Mitglied im Landesvorstand der LHG NRW.