um Heiligenhafen

Christian und ich waren am nächsten Morgen als erste wach. Ich beschloss, der Mannschaft etwas Gutes zu tun und schon mal Brötchen kaufen zu gehen. Dummerweise hatte Christian die gleiche Idee, so dass wir dann insgesamt 28 statt unserer üblichen 14 Brötchen hatten. War aber auch kein Drama, gegessen worden sind sie am Ende alle.

Nach ein paar ersten Aufräumarbeiten beschlossen wir, den letzten Tag noch ein wenig zu nutzen. Die Yacht musste erst um 17 Uhr übergeben werden. Wir liefen also noch einmal aus, diesmal jedoch nicht mit unserer Alien-Genua, sondern mit Arbeitsfock, da diese noch etwas feucht war und wir sie trocken segeln wollten. Es war auch wirklich guter Wind vorhanden (vielleicht mehr, als wir den ganzen Törn über gehabt hatten) und es hat großen Spaß gemacht, noch ein wenig ziellos in der Gegend herum zu segeln. Da wir kein konkretes Ziel hatten, konnten wir die Fahrtrichtung einfach nach den Windverhältnissen wählen und wurden so auch mit unserer kleinen Arbeitsfock noch mal richtig schnell.

So gegen 14 Uhr legten wir wieder an und begaben uns an die unvermeidlichen Aufräumarbeiten. Am lästigsten waren die schier unendlichen Mengen übriggebliebener Lebensmittel. Da aber alle fleißig mit anpackten, waren wir so um 16 Uhr klar zur Übergabe.

Bitte alle recht freundlich!

Wir ließen noch schnell ein letztes Gruppenfoto schießen, bepackten die Autos und waren auch schon auf dem Heimweg.